Ultraschall-Untersuchungen Schwangerschaft

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Ultraschall-Untersuchungen

Herz - Love

Ein Blick
ins Innere

Die meisten Kinder kommen gesund zur Welt. Dennoch gibt es Situationen, in denen Fragen entstehen: Etwa zwei von 100 Kindern werden mit einer ernsthaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung geboren. Die Ursachen dafür sind vielfältig und leider nicht immer vorhersehbar.

Mit moderner Ultraschalldiagnostik begleiten wir dich und dein Baby früh in der Schwangerschaft. Wir können die Entwicklung wichtiger Organsysteme beurteilen, viele Fehlbildungen ausschließen und die Wahrscheinlichkeit für Chromosomenstörungen einschätzen.

Ultraschall ist aus der modernen Geburtsmedizin nicht wegzudenken. Er ist für das ungeborene Kind unbedenklich und hilft uns, dir Sicherheit und Vertrauen in dieser besonderen Zeit zu geben.

Was erwartet werdende Eltern bei den einzelnen Untersuchungen?

Was erwartet werdende Eltern bei den einzelnen Untersuchungen?

Pränatale Untersuchungen können viele Fragen aufwerfen – und manchmal auch Unsicherheiten. Uns ist wichtig, dass du weißt, was dich bei den einzelnen Untersuchungen erwartet, wie sie ablaufen und welches Ziel sie verfolgen. Jede Untersuchung dient dazu, dir möglichst viel Sicherheit zu geben und die Entwicklung deines Kindes verantwortungsvoll zu begleiten.

Dabei gilt immer: Keine Untersuchung ist verpflichtend. Du entscheidest selbst, welche Informationen du erhalten möchtest. Wir begleiten dich mit fachlicher Kompetenz, Zeit für Gespräche und einer verständlichen Einordnung aller Befunde.


Erst-Trimester-Screening (NT-Screening): ein früher Blick auf die Entwicklung

Das Erst-Trimester-Screening findet in der Regel zwischen der 11+0 und 13+6 Schwangerschaftswoche statt. Es handelt sich um eine umfassende Ultraschalluntersuchung, die eine frühe Einschätzung bestimmter Risiken ermöglicht.

Was passiert bei dieser Untersuchung?

  • hochauflösender Ultraschall zur Beurteilung des Wachstums deines Kindes
  • Messung der Nackentransparenz (NT)
  • Beurteilung früh angelegter Organsysteme
  • optional: Einbeziehung mütterlicher Blutwerte zur Risikoberechnung

Am Ende der Untersuchung erhältst du eine individuelle Risikoeinschätzung, zum Beispiel für bestimmte Chromosomenstörungen. Wichtig zu wissen: Das Screening liefert keine Diagnose, sondern eine Wahrscheinlichkeitsaussage. Wir erklären dir das Ergebnis in Ruhe und besprechen, ob weitere Schritte sinnvoll sein könnten – oder auch nicht.


Präeklampsie-Screening: Risiken früh erkennen

Die Präeklampsie ist eine Schwangerschaftserkrankung, die meist erst später auftritt. Bestimmte Risikofaktoren lassen sich jedoch bereits im ersten Trimester einschätzen.

Was wird dabei untersucht?

  • Blutdruckmessung
  • Doppler-Ultraschall der Gebärmutterarterien
  • Erfassung mütterlicher Faktoren (z. B. Vorerkrankungen)
  • optional: Laborwerte zur weiteren Risikobewertung

Ergibt sich ein erhöhtes Risiko, bedeutet das nicht automatisch, dass eine Präeklampsie auftreten wird. Vielmehr können Vorsorgemaßnahmen und eine engmaschigere Betreuung helfen, den weiteren Verlauf positiv zu beeinflussen. Wir besprechen das Ergebnis transparent und individuell mit dir.


Feindiagnostik / Organultraschall: detaillierte Einblicke

Der Organultraschall findet meist zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche statt und ist eine der umfassendsten Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft.

Was schauen wir uns an?

  • Größe und altersgerechte Entwicklung deines Kindes
  • Gehirn, Wirbelsäule, Bauchorgane und Extremitäten
  • das kindliche Herz (fetale Echokardiographie)
  • Plazenta, Fruchtwassermenge und Nabelschnur
  • Blutflussverhältnisse (bei Bedarf mit Doppler)

Ziel ist es, mögliche Fehlbildungen frühzeitig zu erkennen oder mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen. Ein unauffälliger Befund ist für viele Eltern sehr beruhigend. Sollte sich eine Auffälligkeit zeigen, nehmen wir uns Zeit, um das weitere Vorgehen verständlich und einfühlsam mit dir zu besprechen.


Doppler-Sonographie: Versorgung und Durchblutung beurteilen

Die Doppler-Sonographie ergänzt den Ultraschall, indem sie Blutflüsse sichtbar macht. Sie wird eingesetzt, wenn es medizinisch sinnvoll ist – zum Beispiel bei Wachstumsauffälligkeiten oder bestimmten mütterlichen Erkrankungen.

Was bedeutet das für dich?

  • keine zusätzliche Belastung für dich oder dein Kind
  • farbliche Darstellung von Blutflüssen
  • Beurteilung der Plazentafunktion und Versorgungssituation

Die Ergebnisse helfen uns einzuschätzen, ob dein Kind optimal versorgt wird oder ob engmaschigere Kontrollen sinnvoll sind.


Nicht-invasiver Pränataltest (NIPT): Bluttest ohne Eingriffsrisiko

Beim nicht-invasiven Pränataltest wird eine Blutprobe von dir entnommen. Darin befinden sich geringe Mengen kindlicher DNA, die analysiert werden können.

Was solltest du dazu wissen?

  • kein Risiko für das ungeborene Kind
  • hohe Sicherheit für ausgewählte Chromosomenstörungen
  • keine Diagnostik, sondern ein sehr genaues Screening

Vor der Durchführung klären wir dich ausführlich darüber auf, was der Test leisten kann – und wo seine Grenzen liegen. Ein auffälliges Ergebnis muss immer weiter abgeklärt werden. Auch hier begleiten wir dich Schritt für Schritt.


Gespräche & Beratung: ein fester Bestandteil jeder Untersuchung

Unabhängig von der Untersuchung nehmen wir uns Zeit für deine Fragen. Du erhältst alle Ergebnisse verständlich erklärt – ohne Zeitdruck, ohne Fachchinesisch. Auf Wunsch geben wir dir Bedenkzeit und Informationsmaterial mit, damit du Entscheidungen in deinem eigenen Tempo treffen kannst.

Unser Anspruch ist es, dich medizinisch fundiert und menschlich einfühlsam zu begleiten – damit du dich gut informiert, ernst genommen und sicher fühlst.

Erst-Trimester-Screening
(NT-Screening)

Aufschlussreiche Nackenfalte: Das Erst-Trimester-Screening ist eine frühe Ultraschalluntersuchung der kindlichen Organe, die viele wichtige Erkenntnisse liefert.

Erst-Trimester-Screening
(NT-Screening)

Das Erst-Trimester-Screening – auch Nackenfalten- oder Nackentransparenzscreening genannt – ist eine frühe Ultraschalluntersuchung, die viele wichtige Erkenntnisse liefert.
So sind durch Ultraschalluntersuchung und Analyse von zwei Hormonen im mütterlichen Blut bereits bis zu 90 Prozent der Schwangerschaften mit einem Down-Syndrom erkennbar.

Darüber hinaus können wir durch eine genaue Untersuchung der kindlichen Organentwicklung schon viele schwere Entwicklungsstörungen frühzeitig ausschliessen, wie zum Beispiel einen offenen Bauch (Omphalocele/ Gastroschisis) oder eine Fehlen der Schädelknochen (Anencephalus).

Möglich ist das Screening zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche (SSW), dies entspricht 11+0 SSW bis 13+6 SSW.

Zunächst misst der Arzt die Scheitelsteißlänge (SSL), die die kindliche Größe und somit das Schwangerschaftsalter bestimmt. Dann gilt das Augenmerk schon früh sichtbaren Organauffälligkeiten und einer möglichen chromosomalen Störung. Chromosomen sind die Träger der Erbinformation. Auf ihnen ist der „menschliche Bauplan“ gespeichert. Jeder gesunde Mensch hat 46 Chromosomen, jeweils 23 von der Mutter und 23 vom Vater vererbt. Bei einer Chromosomenstörung verändern sich Anzahl oder Aufbau der Chromosomen.

Eine der häufigsten Störungen ist das Down-Syndrom: Hier liegt das Chromosom 21 nicht zweifach vor, sondern dreifach, weshalb diese Erkrankung auch als Trisomie 21 bezeichnet wird.

Chromosomenstörungen sind meist zufällige Verteilungsfehler, das Risiko hierfür steigt allerdings deutlich mit dem mütterlichen Alter.

Altersrisiko für Down-Syndrom bei einer zwölf Wochen alten Schwangerschaft:

Jahre Risiko
20 Jahre 1:1068
25 Jahre 1:946
30 Jahre 1:626
32 Jahre 1:461
35 Jahre 1:249
38 Jahre 1:117
40 Jahre 1:68
42 Jahre 1:38
44 Jahre 1:21

Die standardisierte Risikoberechnung erfolgt nach den Richtlinien der FMF (Fetal Medicine Foundation) London.

www.new.fetalmedicine.org

Wie funktioniert eine individuelle Risikobestimmung?

Bei allen Feten ist zwischen 11+0 SSW und 13+6 SSW die so genannte Nackenfalte per Ultraschall messbar. Dabei nimmt der Arzt die Flüssigkeitsansammlung im Bereich der kindlichen Nackenhaut in Augenschein. Ist diese Struktur verbreitert, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Erkrankung des Kindes.

Wenn gewünscht, können Biochemiker parallel dazu in einer Blutprobe der Mutter die genaue Konzentration zweier Schwangerschaftshormone bestimmen. Dabei handelt es sich um free ß-HCG, eine freie Untereinheit des humanen Chorion-Gonadotropins, sowie PAPP-A (pregnancy-associated plasma protein A). Die zusätzliche mütterliche Blutuntersuchung verbessert die Erkennungsrate einer kindlichen Trisomie 21 von 80 Prozent (nur Alter der Mutter, SSW und NT-Messung) auf circa 90 Prozent, da ungefähr 10 Prozent der Kinder nur über die mütterliche Blutanalyse erkannt werden können.

Das statistische Risiko ermittelt der Arzt als Verhältniszahl.

Ein Beispiel: Ein individuelles Risiko für ein Down-Syndrom von 1:200 würde demnach bedeuten, dass eine von 200 Schwangeren mit demselben Risiko ein Kind mit einem Down-Syndrom bekommen würde, das entspricht 0,5 Prozent.

Darüber hinaus können noch weitere Ultraschall-Parameter beurteilt werden, sofern es die Untersuchungsbedingungen zulassen: das kindliche Nasenbein, die kindliche Herzfrequenz, die Blutflüsse vor und im Herzen sowie das kindliche Gesichtsprofil. Die Entdeckungsrate für das Down-Syndrom und somit die Genauigkeit des NT-Screenings steigt mit zunehmender Anzahl der untersuchten Parameter auf über 90 Prozent.

Die Grenzen der Diagnostik

Fakt ist: die kindlichen Chromosomen sind durch das Nackentransparenz-Screening nicht beurteilbar. Zwar gewährt das Erst-Trimester-Screening viele Aufschlüsse, die Risikoberechnung ist allerdings eine Wahrscheinlichkeitsaussage und gibt keine absolute Gewissheit. Die einzige Möglichkeit, das Down-Syndrom und andere chromosomale Störungen sicher zu diagnostizieren oder auszuschließen, ist die invasive Diagnostik, entweder durch eine Chorionzottenbiopsie ab 11+0 SSW oder durch eine Fruchtwasserpunktion ab 14+0 SSW.

Deshalb sollten sich werdende Eltern vor dem Erst-Trimester-Screening bewusst machen, ob ihnen diese Wahrscheinlichkeitsaussage reicht und welche Konsequenzen sie aus einem hohen oder wahlweise niedrigen Risikowert ziehen würden. So kann das Ergebnis des NT-Screenings die Entscheidung für oder gegen eine invasive Diagnostik erleichtern.

Trotz hoch auflösender Ultraschallgeräte können die Untersuchungsbedingungen eingeschränkt sein, zum Beispiel  durch eine ungünstige Kindslage, durch eine kräftige mütterliche Bauchdecke oder Narbenbildungen nach operativen Eingriffen.

Wie geht es weiter?

Ein unauffälliger Befund trägt meist zur Beruhigung bei und sorgt für eine unbeschwerte zweite Schwangerschaftshälfte. Auch wenn dieser Ultraschall nicht alle Fehlbildungen oder Erkrankungen mit letzter Sicherheit ausschließen kann, so lässt er diese unwahrscheinlich werden.
Doch selbst eine weniger günstige Prognose bietet Chancen: Eine verbreiterte Nackenfalte kann neben einer Chromosomenstörung Hinweise auf körperliche Fehlbildungen wie einen Herzfehler oder andere kindliche Erkrankungen geben und sollte immer Anlass zu weiteren Untersuchungen sein.

Auch bei einem unauffälligen Erst-Trimester-Screening kann ein differenzierter Organultraschall mit einer ausführlichen Beurteilung des kindlichen Herzens um die 20./21. SSW sinnvoll sein. Sollten dabei Auffälligkeiten gefunden werden, kann eine frühzeitige Diagnose für die weitere Entwicklung des Kindes und die Versorgung nach der Geburt von entscheidender Bedeutung sein.

Hinweis:
Das Erst-Trimester-Screening ist laut Mutterschaftsrichtlinien kein Bestandteil der „normalen“ Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft. Die Kosten des NT-Screenings werden als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) in Rechnung gestellt.

Patienten­information

NT + NIPT + Präeklampsie 2025

Fein­diagnostik –

Organ­ultraschall – Fehlbildungs­ultraschall

Auf Herz und Nieren: Die Statistik zeigt, beim großen Organultraschall wird ein Großteil der fetalen Fehlbildungen erkannt.

Feindiagnostik – Organultraschall – Fehlbildungsultraschall

Auf Herz und Nieren
Die Statistik zeigt: beim großen Organultraschall wird ein Großteil der fetalen Fehlbildungen erkannt. Der optimale Zeitpunkt liegt zwischen der 19+0 SSW und 21+6 SSW. Die Feindiagnostik ist wesentlich umfangreicher als der Standard-Ultraschall, der gemäß der Mutterschaftsrichtlinien in diesem Zeitraum vorgesehen ist.

Da für die weiterführende differenzierte Organdiagnostik neben besonderen Ultraschall-Geräten eine langjährige Erfahrung des untersuchenden Arztes erforderlich ist, sollte sie in speziellen Zentren und Ultraschallpraxen, wie zum Beispiel in unserer Spezialpraxis, durchgeführt werden.

Was wird im Ultraschall untersucht?

Sofern es die Untersuchungsbedingungen zulassen, beurteilt der Arzt

  • das altersentsprechende kindliche Wachstum,
  • das Aussehen und die Funktion aller sichtbaren Organe inklusive des Herzens (fetale Echokardiographie),
  • Lage und Aussehen der Plazenta,
  • die Fruchtwassermenge sowie
  • den Blutfluss in der Nabelschnur und in den Gebärmuttergefäßen (Beurteilung der Mutterkuchenfunktion).

Fetale Echokardiographie

Knapp ein Prozent aller Kinder werden mit einem Herzfehler geboren, die Hälfte davon mit einem schweren, operationsbedürftigen Herzfehler. Die Beurteilung der Herzanatomie, der Herzfunktion und des Blutflusses im Herzen ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der vorgeburtlichen Diagnostik, auch wenn diese durch ungünstige Schallbedingungen, zum Beispiel bei ungünstiger Kindslage und aufgrund der noch geringen Größe des Herzens erschwert sein kann.

Neben der Beurteilung der Anatomie können mittels Farbdoppler-Sonographie die Blutflüsse im Herzen und den herznahen Gefäßen, die Funktion der Herzklappen sowie die Schlagfrequenz des Herzens dargestellt werden. Gerade bei der vorgeburtlichen Entdeckung eines Herzfehlers sind eine exakte Diagnose und die Planung weiterer Untersuchungen wichtig.

Das frühzeitige Einbinden von spezialisierten Kinderärzten (Herzspezialisten) und die Planung der Geburt sind von entscheidender Bedeutung für die weitere Gesundheit des Kindes, um ihm einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen.

Chancen und Konsequenzen

Ähnlich wie bei der Untersuchung im Rahmen des Erst-Trimester-Screenings gilt auch bei allen weiterführenden Ultraschalluntersuchungen, dass das Ergebnis entscheidend von den Untersuchungsbedingungen abhängig ist. Trotz hoch auflösender Ultraschallgeräte können diese durch eine ungünstige Kindslage, durch eine kräftige mütterliche Bauchdecke oder Narbenbildungen nach operativen Eingriffen eingeschränkt sein.

Auch wenn ein unauffälliger Ultraschall niemals alle körperlichen oder chromosomalen Störungen und Erkrankungen ausschließen kann und keine Garantie für ein gesundes Kind ist, lässt ein guter Befund Fehlbildungen oder Erkrankungen zumindest unwahrscheinlicher werden.

Sollten sich jedoch unerwartet Auffälligkeiten ergeben, werden die Eltern plötzlich vor die Entscheidung gestellt, sich über weitere Untersuchungen oder Konsequenzen Gedanken zu machen. Unser geschultes Team wird sie bei allen auftretenden Fragen und Entscheidungen kompetent beraten und begleiten. Das gilt auch für die Vermittlung von Selbsthilfegruppen sowie die Kontaktaufnahme zu ebenfalls betroffenen Eltern.

Hinweise:
Der beschriebene Organultraschall ist kein Bestandteil der normalen Vorsorgeuntersuchungen nach den Mutterschafts-Richtlinien in der Schwangerschaft.

Bei bestimmten Indikationen/Fragestellungen wird der Frauenarzt der werdenden Mutter eine Überweisung zum speziellen Organultraschall ausstellen.

Das trifft zum Beispiel zu:

  • Bei Paaren, die schon ein krank geborenes Kind haben.
  • Bei Vorerkrankungen der werdenden Mutter, die möglicherweise die Entwicklung des Kindes beeinflussen können wie z. B. Diabetes Mellitus oder Bluthochdruck.
  • Bei in der Familie vorliegenden und möglicherweise vererbbaren Erkrankungen.
  • Bei Einnahme von Medikamenten oder intensiver Röntgenbelastungen in der Schwangerschaft.
  • Bei Problemen in der Früh-Schwangerschaft (zum Beispiel Infektionen der Mutter).
  • Bei Auffälligkeiten im Rahmen der Untersuchungen beim Frauenarzt.
  • Bei älteren Schwangeren ab 35 Jahren.
  • Bei Schwangerschaften nach assistierter Reproduktion (IVF, ICSI).

Auf Wunsch der Eltern ist diese Untersuchung auch ohne Überweisung des Frauenarztes als Selbstzahlerleistung (IGel) möglich.

Doppler-Sonographie

Optimal versorgt? Der Doppler-Ultraschall ermöglicht es, Blutflüsse in mütterlichen und kindlichen Gefäßen farblich und grafisch darzustellen.

Doppler-Sonographie

Optimal versorgt?

Der Doppler-Ultraschall, die so genannte Doppler-Sonographie, ermöglicht es, Blutflüsse in mütterlichen und kindlichen Gefäßen farblich und grafisch darzustellen. Damit können die Mutterkuchenfunktion sowie akute und chronische Mangelzustände in der Versorgung des Ungeborenen erkannt werden (Plazentainsuffizienz).

Diese Untersuchung wird zum Beispiel bei einem verminderten Wachstum des Ungeborenen, bei reduzierter Fruchtwassermenge, bei dem Verdacht auf eine Infektionen, bei Mehrlingen, bei bekannten Fehlbildungen oder bei bestehenden Erkrankungen der Mutter wie Bluthochdruck oder Diabetes mellitus zur besseren Überwachung des Babys durchgeführt.

Brustultraschall, Gynäkologischer Ultraschall

Neben der Schwangerschaftsdiagnostik bieten wir Brustultraschall
sowie gynäkologischen Ultraschall an.

Brustultraschall, gynäkologischer Ultraschall

Neben der Schwangerschaftsdiagnostik bieten wir dir in unserer Privatpraxis für Frauenheilkunde auch
Brustultraschall (Mammasonographie) sowie gynäkologischen Ultraschall an.
Beide Untersuchungen sind schonend, schmerzarm und arbeiten ohne Strahlenbelastung.
So können wir Veränderungen frühzeitig erkennen, Befunde gezielt abklären und dir Sicherheit geben.

Brustultraschall (Mammasonographie): sanfte Abklärung der Brust

Der Brustultraschall ist eine wichtige Untersuchung, wenn du Veränderungen an deiner Brust bemerkst oder wenn eine gezielte Kontrolle sinnvoll ist. Mit hochauflösender Ultraschalldiagnostik können wir das Brustgewebe detailliert beurteilen und Auffälligkeiten differenziert einordnen.

Wann ist ein Brustultraschall sinnvoll?

  • bei tastbaren Knoten, Verhärtungen oder Druckgefühl
  • bei Schmerzen oder Spannungsgefühl in der Brust
  • bei unklaren Veränderungen (z. B. nach einem Vorbefund)
  • zur Abklärung von Zysten (flüssigkeitsgefüllt) vs. soliden Veränderungen
  • als Verlaufskontrolle bereits bekannter, meist gutartiger Befunde
  • insbesondere bei dichtem Brustgewebe oder in besonderen Lebensphasen (z. B. Schwangerschaft/Stillzeit)

Wir besprechen die Ergebnisse direkt im Anschluss mit dir – klar, verständlich und mit Blick darauf,
welche nächsten Schritte (falls nötig) wirklich sinnvoll sind.


Gynäkologischer Ultraschall: genauer Blick auf Gebärmutter & Eierstöcke

Der gynäkologische Ultraschall hilft uns, die inneren weiblichen Organe – insbesondere
Gebärmutter, Gebärmutterschleimhaut und Eierstöcke – zuverlässig zu beurteilen.
Er ist ein zentraler Baustein, um Ursachen für Beschwerden einzugrenzen und Veränderungen früh zu erkennen.

Typische Gründe für einen gynäkologischen Ultraschall

  • Unterbauchschmerzen oder unklare Beschwerden
  • Zyklusstörungen oder Zwischenblutungen
  • Kontrolle oder Abklärung von Zysten und Myomen
  • Beurteilung der Gebärmutterschleimhaut (z. B. bei auffälligen Blutungen)
  • Verlaufskontrollen nach Vorbefunden oder Therapien

Wie läuft die Untersuchung ab?

Je nach Fragestellung untersuchen wir entweder über die Bauchdecke (transabdominal) oder
über die Scheide (transvaginal). Wir erklären dir jeden Schritt in Ruhe und achten auf eine
angenehme, respektvolle Atmosphäre.


Deine Vorteile bei uns

  • strahlenfrei und schonend
  • gezielte Abklärung von Beschwerden und Befunden
  • direkte Befundbesprechung mit verständlicher Einordnung
  • individuelle Empfehlung zu nächsten Schritten – medizinisch sinnvoll, nicht „mehr als nötig“

FAQ: Häufige Fragen

Ist Ultraschall an Brust und Unterleib sicher?

Ja. Ultraschall arbeitet ohne Röntgenstrahlung und ist in der gynäkologischen Diagnostik seit vielen Jahren
bewährt und sicher.

Kann Ultraschall Brustkrebs sicher ausschließen?

Ultraschall ist eine sehr hilfreiche Untersuchung, um Befunde zu erkennen und einzuordnen. Eine absolute
Sicherheit kann jedoch kein einzelnes Verfahren garantieren. Wenn weitere Abklärung sinnvoll ist, beraten wir dich transparent zu den nächsten Schritten.

Wie schnell erhalte ich das Ergebnis?

In der Regel besprechen wir den Befund direkt nach der Untersuchung mit dir.

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Auf unseren Social-Media-Kanälen begleiten wir dich mit viel Herz und Fachwissen durch diese besondere Zeit. Regelmäßig teilen wir wissenschaftlich fundierte Informationen rund um Schwangerschaft und pränatale Medizin – für dich und dein Baby.

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und Ultraschalldiagnostik

Privatpraxis für Frauenheilkunde

Dr. med. Annette Mosel
Am Schürholz 149078 Osnabrück
Fon 0541 58078-77 Fax 0541 58078-78

info@praenatal-os.de

Öffnungzeiten

Montag 8 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr
Dienstag 8 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr
Mittwoch 9 – 13 Uhr
Donnerstag 8 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr
Freitag 8 – 12 Uhr

Und nach Vereinbarung.

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